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Septuaginta ArtikelDie Septuaginta ist eine Version des Tanach (des Alten Testaments der Bibel) in griechischer Sprache und die älteste Bibelübersetzung überhaupt.
Buch-Tipp: Bibelausgaben, Septuaginta in 1 Bd., blau (Nr.5121) Deutsche Standartausgabe des griechischen Alten Testaments Diese Edition von Rahlfs ist die wissenschaftliche Standartausgabe des griechischen Textes des AT. Warum ist die Septuaginta so wichtig?Den ersten Christen in den ersten Jahrhunderten n. C. was nicht etwa der hebräische Text Grundlage, sondern ausschlielich dieser Griechische, auch das NT... | |
Die Septuaginta leitet ihren Namen (lateinisch für 70) von der Legende ab, nach der in dem ägyptischen Alexandria in dem 4. vorchristlichen Jahrhundert 72 jüdische Gelehrte diesen Text aus dem Hebräischen übersetzt hätten. Die abkürzende Nennung (LXX) deutet ebenfalls auf diesen Ursprung hin.
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Diese Legende geht auf den so genannten Aristeasbrief zurück, der als Entstehungszeit einer Übersetzung des hebräischen Pentateuchs in das (Koine)-Griechisch die Regierungszeit Ptolemaios II. angibt (der angebliche Verfasser darf nicht mit dem gleichnamigen Dichter Aristeas verwechselt werden). Nachdem der Demetrius von Phaleron, der angebliche Vorsteher der Bibliothek von Alexandria die jüdische Tora in seine griechische Bibliothek aufnehmen wollte, habe der jüdische Hohepriester Eleazar auf Bitten des Ptolemäerkönigs die besagten 72 jüdischen Gelehrten (je 6 aus den 12 Stämmen Israels) nach Alexandria entsandt. Diese hätten kostbare Schriftrollen mit sich geführt und die Übersetzung auf der Insel Pharos innerhalb von 72 Tagen vollendet. Demetrius habe den Text aufgezeichnet. Der Verfasser des Briefes gibt an, an den Vorgängen teilgehabt zu haben. Bevor die Übersetzung dem König präsentiert wurde, sei sie der jüdischen Gemeinde vorgestellt und von dieser akzeptiert worden.
Die Geschichte des Aristeasbriefes wird bereits von Josephus Flavius aufgegriffen und Philo von Alexandria weitet die Legende dahingehend aus, dass alle 72 Gelehrten in unabhängiger Arbeit zu dem identischen Ergebnis gekommen seien. Die Kirchenväter folgen der Legende und erweitern die Übersetzungstätigkeit auf das gesamte Alte Testament.
Heute wird allgemein angenommen, dass die in dem Aristeasbrief dargebotene Geschichte als Legende anzusehen ist.
Buch-Tipp: Der kleine Prinz. Buch und 2 CDs "A light, a power, the miraculous influence. " (Wallace Stevens, Final Soliloquy. . . . ) Als die Gemeinschaft der Polis in dem antiken Griechenland zerbrach, empfahl Epikur die Freundschaft, um Angst zu überwinden. Der kleine Prinz ist seit nun mehr fast 60 Jahren unser Freund, ein Freund, der ein Gegengewicht zu einer rationalen Welt darstellt. Der... |
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Der Text der Septuaginta geht keinesfalls auf eine einheitliche Übersetzergruppe zurück. Vielmehr weichen Stil und Genauigkeit der Übersetzung in den einzelnen Büchern soweit voneinander ab, dass eine unabhängige Entstehung immerhin einzelner Teile der Übersetzung angenommen werden muß.
Heute nimmt man an, dass die ursprüngliche Übersetzung in dem 4. Jahrhundert v. Chr. ca. die Tora (d.h. die 5 Bücher Mose) umfasste und dass der restliche Teil des Tanach in den folgenden Jahrhunderten übersetzt wurde. Diese Auffassung wird durch die erst später erfolgte Kanonisierung der übrigen Teile des Tanach unterstützt.
Eine der ältesten mehr oder weniger vollständigen Handschriften, die die Septuaginta enthält, ist der Codex Sinaiticus aus dem 4. Jahrhundert. Jedoch sind einzelne Seiten und Seitenfragmente bis zurück in das 2. vorchristliche Jahrhundert zu datieren. (die ältesten erhaltenen Handschriften der hebräischen Bibel sind dagegen erst aus dem 10. christlichen Jahrhundert.)
Einigen Büchern der LXX liegt ein hebräischer Text zugrunde, der weder mit dem Masoretischen Text noch mit dem Samaritischen Text oder den durch die Schriftrollen vom Toten Meer bezeugten Varianten übereinstimmt.
Buch-Tipp: Die Legende von Camelot. Sonderausgabe: 3 Bände Super! Zuerst las chi ein anderes Buch über die Geschichte Camelots, doch als ich es ausgelesen hatte wollte ich nochmehr. So kam es das ich zu diesen Büchern kam. Sie sind sehr gut gelungen. ALs ich ungefähr dreiviertel der 1. buches gelesen hatte musste ich mein lesefieber wegen zeitmangel beenden. Doch über Weihnachten lezten Jahres viel... |
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Im Judentum, das die Septuaginta ursprünglich erstellt hatte, verlor sie seit der Zeitwende stets mehr an Einfluss. Zu dem einen folgten die Schreiber nicht den rigorosen Vorschriften, die beim Kopieren der hebräischen Texte verlangt wurden. Dadurch divergierten hebräische Texte und die Septuaginta, so dass theologische Differenzen auftraten. Zusätzlich verschwand der Gebrauch des Griechischen in dem Judentum. Ein weiterer Grund war wahrscheinlich, dass das konkurrierende Christentum die Septuaginta benutzte.
Außerdem warfen jüdische Theologen christlichen Schreibern vor, die Septuaginta bewusst zu verändern, um einen Text zu haben, der der christlichen Lehre näher sei. Christlicherseits wurde dies mit dem Vorwurf beantwortet, die Septuaginta-Lesarten entsprächen der älteren jüdischen Tradition, der man sich nun in dem Judentum entledige, um das Christentum als nichtjüdisch darstellen zu können.
Wahrscheinlich ist, dass an vielen Stellen der Septuaginta der hebräische Ursprungstext zugunsten einem besseren Verständnis durch die hellenistische Welt verändert wurde. Manche Wissenschaftler sehen in der Septuaginta einen den aramäischen Targumen in der Intention analogen Vulgärtext .
Das Christentum der Alten Kirche zog die Septuaginta vor, da ca. wenige Kirchenväter des Hebräischen mächtig waren, und weil die Lesarten der Septuaginta-Übersetzer häufig dem christlichen Denken nahe kamen. Zudem wurde so die christlicherseits postulierte Einheit des Alten Testaments mit dem auf Griechisch abgefassten Neuen Testament stärker deutlich.
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Die Septuaginta ist in der Orthodoxen Kirche auch heute noch die wichtigste Version des Alten Testaments. In Griechenland und Zypern wird sie bis heute in dem Gottesdienst gebraucht. Die meisten anderen Orthodoxen Kirchen benutzen ein Altes Testament, dass aus der Septuaginta in die jeweilige Landessprache übersetzt ist.
Die Römisch-Katholische Kirche benutzte dagegen über mehr als ein Jahrtausend die Vulgata, eine Übersetzung der Bibel durch Hieronymus in das Lateinische. Hieronymus, einer der wenigen guten Hebräischkenner der alten Kirche, hatte gegenüber der Septuaginta hebräische Texte als Übersetzungsgrundlage bevorzugt, soweit sie ihm noch zugänglich waren. Allerdings war ihm nicht möglich, den bis dahin quasi kanonisierten Text der Septuaginta in allen Lesarten zu verwerfen. Viele Übereinstimmungen zwischen Vulgata und Septuaginta gegenüber dem Masoretischen Text dürften auf diese Beeinflussung zurückzuführen sein und nicht auf einem gemeinsamen (unbekannten) Ursprungstext beruhen.
Neuere katholische Bibelübersetzungen, wie z.B. die deutsche Einheitsübersetzung, greifen häufig wieder auf einzelne Lesarten der Septuaginta zurück, wenn diese einem lokal entstellten oder unklaren hebräischen Text überlegen scheinen.
Für die Textkritik ist festzuhalten, dass -- was die Ursprünglichkeit betrifft -- in vielen Fällen dem Masoretischen Text Vorzug vor der Lesart der Septuaginta zu geben ist.
Buch-Tipp: Ich bin Legende Unterhaltsame Story ich hab mir das Buch gekauft, nach dem ich in dem Kino den Film mit Will Smith gesehn hab.
Mir persönlich hat die Story besser gefallen, als die des Films.
Die Vampire sind nicht ca. irgendwelche hirnlose Wesen (abgesehn von der einen Autofalle) die alles und jeden töten, der ihnen nicht gefällt und sich auch untereinander streiten,... |
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Die Septuaginta enthält neben den traditionell dem Tanach zugeordneten Büchern auch einige Texte, die in dem Christentum als Apokryphen oder deuterokanonische Bücher bekannt sind und die in dem Judentum als uninspiriert abgelehnt werden. (Diese Bücher sind mit (*) markiert, wobei (*) = bei Protestanten abgelehnt, bei Katholiken und Orthodoxen anerkannt, (**) = bei Protestanten und Katholiken abgelehnt, bei Orthodoxen anerkannt, (***) = nicht anerkannt.)
Buch-Tipp: Kreuzspinne und Kreuzschnabel. Neue Abenteuer im Märchenwald. 3 CDs. von der eigenen Kindheit eingeholt Ist es nicht fantastisch zu sehen, wie sich die eigenen Kids an den gleichen Dingen erfreuen können, für die man sich in diesem Alter selbst mal begeistern konnte? Wenigstens ein bißchen Konstanz in diesen sehr dynamischen Zeiten, wo sich Werte und Wertgefühl schneller ändern, als einem lieb sein kann. |
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